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Rundgang

Inhalt:

Die Stadt erkunden

Wir laden Sie ein, auf eigene Faust auf Entdeckungstour durch unsere Stadt und ihre Geschichte zu gehen. Dazu gibt es einen reichlich bebilderten Faltprospekt und Pläne mit Routenvorschläge für die Besichtigung. Die interessanten Gebäude und Plätze, an denen man vorbeikommt, sind im Prospekt beschrieben. Weitere Informationen findet man an den Orten selbst: Dort wurden im Rahmen eines EU-Förderprogrammes einheitliche Tafeln angebracht. Sie sind aus emailliertem Lavastein, durchgehend illustriert mit historischen Abbildungen und Photos und dreisprachig. Auch die Prospekte und Pläne liegen in den drei Sprachfassungen deutsch, französisch und englisch vor. Außerdem gibt es verkürzte Texte in spanisch und italienisch.

Rundgang-Plan

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Das Blaue Haus (ehemaliges Jüdisches Gemeindehaus)

Blaues Haus
Das Blaue Haus

"Wir brauchen Orte der konkreten Erinnerung". Diesen Satz sprach der Landtagspräsident von Baden-Württemberg, Peter Straub, anlässlich der Gedenkfeier am 27. Januar 2000 in Grafeneck. Genau das ist es, weshalb der Förderverein alles daransetzte das Haus zu erwerben, weshalb er es für Beisach erhalten und nutzen will. Nur die unmittelbare Authentizität eines Ortes - so lehrt die Erfahrung mit Gedenkstätten - lässt Geschichte anschaulich werden, lässt sich aus ihr lernen.

* Erbaut vor 1691
* Bis 1829 Gasthaus "St. Peter"
* 1829 Kauf durch die Israelitische Gemeinde Breisachs
* Von 1829 bis 1876 Israelitische Schule, zeitweise Jüdisches Armenspital
* Von 1893 bis 1898 Unterbringung von Teilen der in Breisach stationierten Garnison
* Bis 1940 Israelitisches Gemeindehaus und Kantorswohnung. Darin nach der Zerstörung der Synagoge von 1938 bis 1940 ein Gebetssaal der jüdischen Gemeinde
* 1941 "Verkauf" an die Gugel-Werke Freiburg. Einrichtung einer Werkstätte für Militärprodukte
* 1953 Rückgabe des Hauses an den Oberrat der Israeliten Badens
* 1955 Verkauf an private Hand
* 2000 Kauf durch den Förderverein Ehemaliges Jüdisches Gemeindehaus Breisach e.V.
* 2002 Beginn der Renovierung durch die Firma Domiziel
* 2003 Vorläufiger Abschluss der Renovierung und offizielle Einweihung

Kontakt:
Dr. Christiane Walesch-Schneller, Vorsitzende
Radbrunnenallee 15
79206 Breisach
Tel. 0049 - (0)7667- 8 08 34
Fax: 0049 - (0)7667- 91 29 51

E-Mail: info@juedisches-leben-in-breisach.de

Blaues Haus: Tel. 0049 - (0)7667- 91 13 74 (in der Regel nur mittwochs von 14-17 Uhr)

Radbrunnen

Radbrunnen
Radbrunnen

In der Mitte der Radbrunnenallee auf dem Breisacher Münsterberg erhebt sich der Radbrunnenturm, der neben dem Münster schon von weitem sichtbar ist. In ihm befindet sich ein 41 Meter tiefer Trinkwasserbrunnen, der unter Bertold V. von Zähringen 1189 begonnen und mit einem hölzernen Tretrad bedient wurde. Der Turm war einst auch mittelalterliches Rathaus und Gerichtsstätte mit Folterkammer. Nach mehrfachen Umbauten dient der Turm seit 1983 dem Kunstkreis Radbrunnen als Austellungs- und Konzertraum.

Kontakt:
Kunstkreis Radbrunnen: www.kunstkreis-radbrunnen.de

Weitere Informationen:


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